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Otto Kaule Otto Kaule war ein bekannter Bardowicker Kunstmaler. Er wurde am 5. Februar 1870 in Thiendorf (Sachsen) geboren. Als 20-Jähriger besuchte er die Königliche Akademie der Bildenden Künste in Dresden. Während dieses Studiums lernte er dort Hugo Friedrich Hartmann kennen, der seinerseits Kontakte zu dem Architekten Matthies aus Lüneburg / Bardowick pflegte. So ergab es sich dann auch, daß Kaule zusammen mit Hartmann nach Ende des Studiums nach Bardowick übersiedelte. Er wurde hier sogar für dauernd sesshaft. Nachdem er zunächst mit Hartmann zusammen in der "Domschänke" und dann bei Matthies "Im Grimm 240" gewohnt hatte, zog er bereits 1905 in sein eigenes Haus "Hinterm See 267". Kurz darauf, im Dezember 1905, heiratete er die Bardowickerin Martha Kleve. Aus der Ehe gingen keine Nachkommen hervor. Kaule war Mitglied der der Künstlervereinigung "De Heidjers". Mit seinen Gemälden war er auf mehreren norddeutschen Kunstausstellungen vertreten. |
![]() Kaule malte vorwiegend Motive aus Bardowick, der Lüneburger Heide, Gehöfte und Landschafts-stimmungen. Insbesondere betätigte er sich sehr an Buchillustrationen. In der Nachkriegszeit, der so genannten Bardowicker "Polenzeit", wurden leider viele seiner Werke zerstört bzw. entwendet. Damit war Kaule's Kraft gebrochen und er malte fortan nicht mehr. Otto Kaule starb am 28. April 1948. |