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Gildehaus
Ein Gildehaus gab es in Bardowick schon seit dem frühen Mittelalter. Genaue Aussagen können hierzu jedoch nicht getroffen werden, weil es im 30-Jährigen Krieg völlig zerstört wurde. An seiner Stelle bauten die Bardowicker 1651 ein neues Gildehaus. |
Dieses ging dann später in den Besitz der Gemeinde über und wurde als Rathaus genutzt. Besonders bekannt wurde in der Nachkriegszeit das Trauungszimmer. Unter dem Gemälde "Der Hochzeitszug", ein Werk des bekannten Bardowicker Malers Hugo Friedrich Hartmann, wurden hier die Trauungen in der Regel in plattdeutsch abgehalten. Als der Ort schließlich ein neues, sein heutiges Rathaus bekam, wurde im Gildehaus ein Museum für die Bardowicker Historie eingerichtet.
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